{"id":252,"date":"2017-03-09T16:33:20","date_gmt":"2017-03-09T15:33:20","guid":{"rendered":"http:\/\/erich-grosse.de\/?page_id=252"},"modified":"2017-12-12T23:32:22","modified_gmt":"2017-12-12T22:32:22","slug":"erfahrungsberichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/deniss.de\/?page_id=252","title":{"rendered":"Erfahrungsberichte"},"content":{"rendered":"<h1><span style=\"color: #ff0000;\">Erfahrungsbericht von Gisela Hartwig, K\u00f6ln<\/span><\/h1>\n<p><strong>An der Universit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>faszinierte mich seit je in meinem Leben, die von mir empfundene, unbedingte Geschlossenheit. F\u00fcr mich war dieses Lehrinstitut\u00a0 eine Art Ei, in dessen Schale (von mir) nicht eingedrungen werden konnte. Mein Leben spielte sich zwischen Handwerk und Familie und Sport ab.<\/p>\n<p>Nach der nicht ganz freiwilligen Verrentung, galt es eine L\u00fccke im Leben zu f\u00fcllen und zu lernen fand ich als eine Bereicherung, die neue Horizonte zu er\u00f6ffnen schien, sowie neuen Schwung geben konnte.<\/p>\n<p>Also folgte ich dem Rat meines Sohnes; \u201eherauszufinden, ob ich es schaffen w\u00fcrde oder nicht, dem Lehranspruch\u00a0 standhalten zu k\u00f6nnen\u201c, was nur mit einer Immatrikulation als Gasth\u00f6rerin zu regeln war. Als dieser erste, schwere Schritt in einen\u00a0 neuen Lebensabschnitt geschafft war, tat sich pl\u00f6tzlich eine v\u00f6llig neue, bunte Welt vor mir auf.<\/p>\n<p>Wie unglaublich interessant war es, den Vorlesungen \u00fcber Politik zu lauschen. Es entspann sich f\u00fcr mich ein g\u00e4nzlich neues Verst\u00e4ndnis f\u00fcr das Lehrinstitut Universit\u00e4t. Ich war tats\u00e4chlich ein Teil inmitten dieses faszinierenden Universums. Ich genie\u00dfe noch heute, mit den vielen jungen Leuten gleichberechtigt \u00fcber den Campus zu laufen, mit deren Jugend und Elan um mich herum, die zuk\u00fcnftige Welt erahnen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es blieb nicht bei Politikvorlesungen, schnell war ich auch bei universit\u00e4ren Sportveranstaltungen dabei und lernte sogar Bauchtanz, ich h\u00f6rte in einzelnen Seminaren \u00fcber Kunst und Mode (was meinem Beruf entsprach), dann \u00fcber Erwachsenenbildung im 19.Jahrh., sowie viele Seminare \u00fcber Kulturverst\u00e4ndnis,\u00a0 Religion und Literatur.<\/p>\n<p>Auch\u00a0 Arbeitsgruppen, die von der Universit\u00e4t, sowie dem F\u00f6rderverein f\u00fcr die Gasth\u00f6rer angeboten werden, fanden vielfach mein Interesse. Hier sind besonders die anregenden Gespr\u00e4che zu erw\u00e4hnen, die sich teilweise w\u00e4hrend, meist jedoch nach den Semesterstunden entspinnen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">Erfahrungsbericht von P. Schroder, K\u00f6ln<\/span><\/p>\n<p>Als ich im Jahre 2001 nach einem anstrengenden Beruf da stand ohne Hobby oder weitere Verpflichtungen f\u00fcr die kommenden Lebensjahre ergab sich f\u00fcr mich die Frage, wie es sinnvoll weitergehen sollte.<\/p>\n<p>Ich erinnerte mich an das Studium Generale zu Beginn meines ersten Studiums und begann mit Geschichte, die im Gymnasium ab 1946 stiefm\u00fctterlich behandelt worden war. Weitere Vorlesungen in Philosophie und Literatur folgten. Das Lied der K\u00f6lner Gruppe \u201eDie Black F\u00f6\u00f6ss: Es gibt ein Leben nach dem Tod\u201c passte zu Religion und dem danach\u2026<\/p>\n<p>Mehrere Jahre mit Arbeit f\u00fcr den fgs \u2013 Verein folgten. Neben Arbeitskreisen aus breit gestreuten Bereichen begeisterte mich am meisten die Mitarbeit am IFG &#8211; Projekt mit dem notwendigen Suchen in der Bibliothek nach vorliegenden Ver\u00f6ffentlichungen zum anstehenden Thema oder eigene Texte formulieren bis hin zu zwei Kongressb\u00fcchern.<\/p>\n<p>Das Seniorstudium strukturierte die ganzen letzten Jahre und drohte zeitweise allzu anstrengend und zeitaufwendig zu werden. Um keinen Preis\u00a0 aber m\u00f6chte ich es missen, weil es Ansporn war f\u00fcr ein aktives Leben, das in Verbindung mit einer dankenswert guten Gesundheit Freude macht.<\/p>\n<p>Nicht zu vergessen hat es zu bereichernden Kontakten mit anderen Seniorstudenten gef\u00fchrt, zu freundschaftlichen Treffen und gemeinsamen Fahrten zu Zielen, die mit Studieninhalten zusammenhingen.<\/p>\n<p>Ich bin mit meinem damaligen Entschluss an die Uni zu gehen immer noch sehr zufrieden und kann diesen Weg nur weiter empfehlen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erfahrungsbericht von Gisela Hartwig, K\u00f6ln An der Universit\u00e4t faszinierte mich seit je in meinem Leben, die von mir empfundene, unbedingte Geschlossenheit. F\u00fcr mich war dieses Lehrinstitut\u00a0 eine Art Ei, in dessen Schale (von mir) nicht eingedrungen werden konnte. 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