Aktuelles

2026

DENISS Mitgliederversammlung 18./19. März 2026 in Hamburg

Karin Pauls, ZFW der Universität Hamburg, präsentierte vor der eigentlichen Sitzung das Angebot ihrer Universität für Senioren-Studierende. Ihr gebührt der Dank für die organisatorische Unterstützung der Tagung in den Räumlichkeiten der Universität.

Ergebnisse

Formalien:

  • Die MV beschließt, dass die/der Schriftführende zukünftig automatisch Vorstandsmitglied sein wird.
  • Es gibt keine weiteren Personaländerungen.
  • Zukünftig wird auf Antrag ein Zuschuss von max 100 Euro an Mitglieder für Reisekosten zu DENISS Veranstaltugen gewährt. Dies soll verhindern, dass Mitglieder ausschließlich wegen fehlender Kostenerstattungen von der Teilnahme von Veranstaltungen ausgeschlossen sind.
  • Angelika Christ koordiniert weiterhin die Homepage und ggfs Aktualisierungen der Seiten der einzelnen Universitäten.
  • Die Mitglieder entlasten den Vorstand einstimmig.

Weitere Beschlüsse:

Deniss engagiert sich weiterhin bei BAGWIWA und BAGSO, um die Interessen der Senior-Studierenden auch dort zu vertreten. Daneben bieten beide Organisationen immer wieder interessante Aktivitäten, die DENISS verstärkt wahrnehmen und in die Mitgliedschaft kommunizieren wird.

DENISS beschließt, die Öffentlichkeitsarbeit nach Diskussion eines neuen Konzepts zu intensivieren, auch im Hinblick auf das Ziel, neue Mitglieder zu gewinnen.

Erfahrungsaustauch:

Alle anwesenden Universitäten berichten über die Bedingungen und neue Tendenzen beim Seniorenstudium. Details können auf dieser Homepage eingesehen werden.

Nächste Mitgliederversammlung:  März 2027 in Wuppertal


2025

DENISS Mitgliederversammlung 13./14. März 2025 an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg

Wer mit Oldenburg den norddeutschen Charme verbindet, liegt richtig: die MV 2025 von Deniss war Gast bei der Uni Oldenburg, das Programm war perfekt vorbereitet und organisiert.

Veränderungen im Vorstand:

Zur zweiten Vorsitzenden wurde Angelika Christ vom fgs in Köln gewählt. Der Vorsitzende dankt Helmut Weiss, der aus persönlichen Gründen ausscheidet, für sein langjähriges Engagement für Deniss.

Kernpunkt der diesjährigen Versammlung war neben den Formalitäten die Diskussion über vermehrte Kooperation und Austausch zwischen den Seniorenstudien an deutschen Universitäten. Verschiedene Ansätze wurden diskutiert, auch zur Gewinnung neuer Mitglieder.

Schon bei der Präsentation der Teilnehmer zeigt sich, dass die Studiengänge sehr unterschiedlich aufgebaut sind, von der fast völligen Freigabe aller Vorlesungen für Gasthörer, beispielsweise an der Universität zu Köln, bis hin zur beschränkten Teilnahmemöglichkeit, beispielsweise an der Universität in Hamburg. Derartige Vergleiche können gut herangezogen werden, um im Gespräch mit den Universitätsleitungen Verbesserungen für die Studierenden zu erreichen.

An vielen Universitäten existieren über die regulären Vorlesungen hinaus maßgeschneiderte Veranstaltungen für Senioren, so z.B. Sprach-und Sportkurse an der Universität Magdeburg, Lesecafé in Hamburg, Vortragsreihen in Köln, semestebegleitendes Kursprogramm in Oldenburg und vieles mehr. Die meisten Teilnehmer berichten über steigende Studierendenzahlen nach Corona, das Interesse Älterer an attraktiven Angeboten ist wieder angestiegen. Nachgefragt sind immer wieder Ausflüge und Exkursionen z.B. zu Museen oder städtebaulicher Besonderheiten wie der Siedlung Margarethenhöhe durch die Uni Wuppertal. Köln berichtet über die erfolgreiche Gründung eines Chores.

Leider gibt es auch einzelne Universitäten, z.B. Trier, die über rückgängige Studierendenzahlen nach Corona berichten, auch mangels Interesses oder Engagements der Universitätsleitungen.

Die Mitglieder vereinbaren den kontinuierlichen Austausch und die Förderung neuer Ansätze an den Universitäten.

Kontakt
Deniss e.V. Angelika Christ
E-Mail:angelikamariachrist@gmail.com

www.deniss.de


2024

Pressemitteilung!

DENISS e.V. mahnt Verbesserungen für das lebenslange Lernen der älteren Generation an

Zu der Jahrestagung des Deutschen Netzwerkes der Seniorstudierenden und Gasthörern (DENISS e.V.) kamen Vertretungen von 9 deutschen Universitäten in Dortmund zusammen.

Das Schwerpunktthema der Zusammenkunft lag in diesem Jahr auf den Bedingungen und Voraussetzungen für ein lebenslanges Lernen, insbesondere für die ältere Generation.

Bereits in ihrem Grußwort unterstrich Professorin Monika Reichert, Leiterin des Weiterbildenden Studiums für Seniorinnen und Senioren an der TU Dortmund die gesamtgesellschaftliche Bedeutung für das Lernen und die Bildung im Alter. „Es ist unbestritten, das Lernen und Bildung zu einem zufriedenen Altern dazugehört“.

An gesellschaftlichen Entwicklungen aktiv teilzunehmen ermöglicht eigenständiges Denken und Handeln, ermöglicht soziale Teilhabe und wirkt positiv auf Vereinsamung und altersbedingte Krankheitserscheinungen.

Unsere Gesellschaft kann es sich auch nicht leisten die Kenntnisse und Erfahrungen der älteren Generation nicht zu nutzen. Der Wissensschatz der älteren Generation bleibt erhalten und fügt sich in das gesellschaftliche Umfeld ein.

Daher ist die Politik gut beraten von der Vorstellung Abschied zu nehmen, dass Lernen nach Kindheit und Jugend mit dem Berufsleben endet. Die Lebensdauer nach Ausscheiden aus dem Berufsleben geht oftmals über Jahrzehnte und erfordert schon daher eine ständige Anpassung an die gesellschaftlichen Veränderungen und die sich daraus ergebenden Herausforderungen.

Viele Universitäten bieten der älteren Generation die Möglichkeit wieder durch ein Gasthörerstudium wissenschaftliche Lernen fortzuführen. Sie leisten damit einen großen Beitrag zu dem Vorhergesagten.

Das Deutsche Netzwerk der Senior-Studierenden verfolgt diese Entwicklung und bietet seinen Mitgliedern Austausch, Hilfe und Unterstützung bei allen Fragen der

Kooperation mit den entsprechenden Stellen der Universitäten an.

Leider sind die zur Verfügung gestellten Leistungen und finanziellen Voraussetzungen der Universitäten in den einzelnen Bundesländern, bedingt durch das föderale Prinzip, sehr unterschiedlich ausgeprägt.

Daher fordert DENISS für alle Senioren im Bundesgebiet einen niederschwelligen Zugang zur universitären Weiterbildung, Öffnung möglichst vieler Veranstaltungen, Angebote zu digitaler Kompetenz und bezahlbaren Studienbedingungen. Ebenso muss das Angebot dahingehend erweitert werden, dass die jetzt in den Ruhestand gehenden „Babyboomer“ ausreichend berücksichtigt werden.

März 2024


Interview!

Die E-ZeitschriftnConTouren“ der Universität zu Köln hat ein Interview geführt mit Dr. Karl-Heinz Höfken, Kontaktstudium, Universität Hamburg. 

Link: Mitglieder/Hamburg

Januar 2024

Interviews

Zeitschrift „ConTouren“ der Universität zu Köln hat mit unseren Mitgliedern aus Köln und Wuppertal Interviews geführt .

In Köln wurde Helmut Weiß „fgs (Förderverein für das Gast- und Seniorenstudium an der Universität zu Köln) zu seinen Eindrücken als Gasthörer befragt: https://Mitglieder/Köln

In Wuppertal gab Dr. Bernhard Czeska vom Verein „vfsa“  (Verein zur Förderung des Studiums im Alter an der Bergischen Universität Wuppertal e.V.) Auskunft: https://Mitglieder/Wuppertal

 

2023

Universität Oldenburg: 40 Jahre Gasthörerstudium: LInk